Erklärungsversuche zum Festtagsspeck
Weihnachten steht vor der Tür und wir dürfen uns wieder auf Festtagsessen mit viel Braten, Knödeln und noch mehr Sauce freuen. Die wohlgenährte Verwandtschaft schlemmt genüsslich, ungeachtet viel beweinter Bikinifiguren. Und während wir auf der Eckbank sitzen, ahnen wir schon, wie unsere dickbäuchige Zukunft aussehen könnte. Und in der Tat prognostizieren uns schreckhafte Krankenkassen ein immer dickeres Deutschland. Doch noch ist nicht genau geklärt, warum der Mensch eigentlich dick wird.
Zunächst scheint die ganze Sache relativ einfach: Wer zu viel isst, wird dick. Hinzu kommt der Einfluss der Gene, bekanntlich haben dicke Kinder häufig auch dicke Eltern.
Tatsächlich haben Forscher Genmutationen beim Menschen entdeckt, die dick machen. Eine sehr bekannte Mutation ist die des ob-Gens, welche zufällig bei einer überaus gefräßigen und großen Maus entdeckt wurde. Das Gen kodiert das Hormon Leptin. In den Zellen des Fettgewebes produziert, ruft es in bestimmten Hirnregionen ein Sättigungsgefühl hervor.