Short News
Donnerstag, 10. Mai 2012
Untersuchungen an Honigbienen ermöglichen es nun, das Suchverhalten auf molekularer Ebene zu erklären. So weisen Sammlerinnen ein anders Genexpressionsmuster an Neurotransmittern im Gehirn auf als die Kundschafterinnen, welche auf der Suche nach neuen Nahrungsquellen sind. Ähnliches konnte auch schon beim Menschen beobachtet werden. Glutamat und Oktopamine fördern im Allgemeinen diese Verhaltensweise. Quelle: Zhengzheng S. et.al. (2012), Science, Vol. 335
Donnerstag, 10. Mai 2012
Die Suche nach biologisch aktiven Substanzen gestaltet sich in aller Regel als langwierig. Amerikanischen Forschern ist es nun mittels eines neuen Mikrofluidsystems gelungen, den Vorgang auf wenige Minuten zu verkürzen. Dabei wird in einer Kapillare eine Tropfenströmung erzeugt. Die einzelnen Tropfen enthalten Enzym, Enzymsubstrat und Inhibitor in einer bestimmten Dosis. Anhand der Enzym-Inhibition lässt sich eine Dosis-Wirkungs-Kurve in Abhängigkeit des Inhibitors erstellen. Grundlage für...
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Donnerstag, 10. Mai 2012
Biologen der Yale Universität entdeckten im ecuadorianischen Regenwald einen Pilz (Pestalotiopsis microspora), der Polyurethane zersetzt. Der Pilz spaltet die Kohlenwasserstoffketten mittels einer Serinhydrolase. Die Forscher hoffen nun, dass es gelingt dieses Enzym künstlich herzustellen oder durch Zucht des Pilzes in ausreichenenden Mengen zu produzieren. Dann könnte es in Mülldeponien zum Einsatz kommen. Quelle: http://www.spektrum.de
Donnerstag, 10. Mai 2012
Forscher des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie in Göttingen haben entdeckt, dass schon 20 min Sport unser Erbgut verändern. Dafür ließen sie junge, sportliche Probanden auf dem Fahrrad - Ergometer schwitzen und entnahmen ihnen dann Muskelgewebe. Dabei stellte man fest, dass Gene, welche am Leistungs-Stoffwechsel beteiligt waren, demethyliert wurden. Das Experimentzeigt, dass unser Erbgut kein starres Gefüge ist, sondern sich epigenetische Veränderungen schneller bemerkbar...
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Donnerstag, 10. Mai 2012
Nashörner sind vom Aussterben bedroht und der Handel mit deren Hörnern ist strengstens verboten. Gerade aber in China gilt das Horn noch immer als omnipotentes Heilmittel. In den südafrikanischen Wildparks greifen die Parkbesitzer deshalb zu neuen radikalen Methoden um illegale Wilderei zu stoppen: Sie injizieren Gift in die Hörner, sodass diese nicht mehr verwendbar sind. Beim zermahlen der Hörner entsteht ein roter Farbstoff, an dem man die vergifteten Hörner erkennt. Der Stoff wird...
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